Den Schleier teilen...

...und das Licht tragen! Heute ist Martinstag. Traditionell finden heute Laternenläufe statt (dieses Jahr aber nicht...). Ich habe das als Kind immer sehr geliebt und auch mit meinen eigenen Kindern sind wir gerne mitgelaufen. Inzwischen weiß ich, dass die Symbolik des Mantel-Teilens auch anders gemeint sein kann. 

 

Und zwar geht es heute und die kommenden Monate darum, den Schleier zwischen den Welten zu zerteilen, damit das himmlische Licht auch auf der Erde scheinen möge. Dass diese Verbindung gerade in den Wintermonaten besonders gepflegt werden möchte, zeigt sich auch an den vielen Feiertagen, die sich des Gedenkens der Verstorbenen und Ahnen widmet. In dieser dunklen Zeit zu wissen, dass sich unsere Wirklichkeit nicht nur auf das Irdische und Materielle gründet, sondern sehr viel weiter gefasst ist, erhellt jeden Nebeltag.

 

Überhaupt der Nebel: Mystisch wallend hüllt er uns und unsere Umgebung ein. Wir werden zurückgeworfen auf das Spüren, Fühlen und Ahnen. Wir sind eingeladen, tief in uns selbst einzutauchen, um hier das innere Licht zu finden. Das Licht, das mit dem Schöpferlicht noch immer verbunden ist – nur ein leichter Schleier des Vergessens hindert uns häufig daran, zu erkennen, dass es hier eine Verbindung gibt, die Nichts jemals ganz kappen kann. 

 

In dem Maße, in dem wir feinfühliger werden, uns unserem inneren Licht zuwenden, und den Schleier beiseite schieben, kann uns der Nebel und das Dunkel nichts anhaben. Ich finde diese Bilder passen derzeit gut in das pandemische Geschehen. Wir können uns am besten schützen, indem wir unsere inneren psychischen und körperlichen Immunkräfte stärken. Dazu gehört auch der liebevolle und ermutigende Austausch mit Gleichgesinnten. 

 

Zum Glück dürfen meine Seminare noch stattfinden (Landesverordnung § 7) – und ich erlebe unsere Zusammenkünfte in letzter Zeit als besonders tiefgehend, beglückend und auch tröstend. Schon in der ersten Lockdownzeit hatte ich eine virtuelle Besinnungszeit mit Meditationen und Impulsen angeboten. Ich bin nun mehrfach darauf angesprochen worden, ob ich dies nicht jetzt wiederbeleben möchte. Gerade auch im Winter (jahreszeitlich und gesellschaftlich) wäre es doch schön, gemütlich in den eigenen vier Wänden zu sein und trotzdem die Verbindung mit vielen anderen zu spüren. Ich greife diesen Vorschlag gerne auf. Es wird also nun, angefangen am 23.11., jeden Montag in der Zeit von 18:30 bis ca. 19:30 wieder die Meditationszeit mit mir geben. Zunächst möchte ich dies Angebot für vier Wochen anbieten. Wer sich gerufen fühlt, melde sich bitte per mail. Ich schicke dann den Zugangscode. Als Ausgleich würde ich mich über 25 Euro für alle vier Abende freuen.

 

Die Idee einer Jahresgruppe wurde sehr begeistert aufgenommen. Innerhalb von einer Woche war Gruppe 1 voll und sogar in der zweiten Gruppe (die im Juli starten wird) sind nur noch wenige Plätze frei. Wer da noch sicher dabei sein mag, möge sich bitte melden.

 

Außerdem überlege ich noch, ob ich ev. zusätzlich zu den Rauhnächten vor Ort, die ich natürlich weiterhin anbiete, auch eine virtuelle Raunachtgruppe anbiete, in der wir uns dann tatsächlich jeden Abend kurz zusammenfinden und den Energien der Nacht folgen. Näheres dazu im nächsten Newsletter.

 

Meine Lieben, ich wünsche euch von Herzen die Freude auf alles, was auf uns wartet und uns dem Licht näher führen wird.

 

„Gott wird dann in uns geboren,

wenn alles Kräfte unserer Seele,

die vorher durch Gedanken, Bilder

und was es auch sei,

gebunden und gefangen waren

ledig und frei werden

und in uns alle Absicht 

zumSchweigen kommt."

Meister Eckhart

 

Fühlt euch umarmt,

Namaste und In’Lakesch! (Ich bin ein anderes DU)

Theresia