Frühgeborene – zu klein zum Leben? Geborgenheit und Liebe von Anfang an


fruegeborene.jpg(gemeinsam mit Marina Marcovich geschrieben)

Kösel 2008
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Frühgeborene brauchen bereits auf der Intensivstation elterliche Zuwendung, wie das Konzept der Kinderärztin Marina Marcovich eindrucksvoll beweist: Ausgiebiger Hautkontakt, Streicheln und Zureden schenken Geborgenheit und wirken in hohem Maße stabilisierend auf das Baby, sodass technische Maßnahmen und Medikamente vielfach rediziert werden können. Dieses Buch macht Eltern mit der Methode vertraut und zeigt ihnen, wie sie ihr Kind durch körperliche Nähe von Anfang an sanft und liebevoll unterstützen können.

 

 

Pressestimmen


„Um es gleich vorweg zu sagen, es ist ein wunderbares Buch, das es verdient, in den Rang einer Pflichtlektüre erhoben zu werden, für alle, die in irgendeiner Weise mit der Situation von Frühgeborenen und ihren Familien in Kontakt zu kommen...“
Deutsche Hebammenzeitschrift

"Plädoyer für die sanfte Behandlung von Frühgeborenen mit möglichst wenig Apparatemedizin. Immer mehr Zentren und Spezialisten in Deutschland beschäftigen sich mit demÜberleben der Allerkleinsten, denn in der Tat kommt etwa jedes 15. Kind vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Die Autorin, eine Wiener Kinderärztin, beleuchtet die Auswirkungen der Frühgeburt auf sämtliche Familienmitglieder und das Frühchen selbst. Konträr zu dem Stress der Intensivstation entwickelte sie ihre Methode der sanften Pflege unter Einbindung der Eltern, Verzicht auf den Einsatz aufwendiger Technik, wo immer möglich. Psychologische Spätschäden werden durch liebevollen Kontakt ('Känguru-Methode') minimiert. Erfahren Frühgeborene von ihrer Umwelt Vertrauen, Liebe und Angenommensein, sind die Chancen eines körperlich und psychomental gesunden Überlebens ungleich höher als mit Apparatemedizin. Eine bedenkenswerte Alternative zur Schulmedizin. Zu empfehlen."
amazon

„Die bekannte deutsche Wissenschaftsjournalistin Theresia Maria de Jong hat jetzt einen Ratgeber für Eltern Frühgeborener geschrieben, der ihnen Mut machen und sie in die Geheimnisse der Neonatologie einführen soll. Ärztliche Verstärkung bekam sie dabei von der Wiener Kinderärztin Marina Marcovich, die sich mit ihrem sanften Pflegekonzept den Zorn der Wiener Kollegen zugezogen hat.“
Wiener Kurier

 

 

Rezensionen


Von S.Henfling
Kommt ein Baby um Monate zu früh, ist häufig das Letzte, woran man denkt, ein Buch zu lesen. Tun Sie es! Lesen Sie dieses Buch!!
Frühcheneltern werden von ihrer Situation meist völlig überrollt und überlassen sich in ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit dem Ärzteteam, bei dem sie - mehr oder weniger zufällig - gelandet sind. Inwieweit dieses Vertrauen gerechtfertigt ist, können sie aber weit besser beurteilen, wenn sie das Buch von Dr. Marcovich gelesen haben. Denn die Medizin ist sich in der Behandlung von Frühchen nicht ganz so eins, wie man vielleicht glauben mag. Vor 15 Jahren noch war der Glaube an die Macht der Apparatemedizin ungebrochen. Dr. Marcovich hat viel dazu beigetragen, sanfteren Methoden den Weg zu ebnen und die Kinder individueller zu betrachten und zu behandeln. Sie ist keineswegs gegen Apparatemedizin, setzt sie aber nur ein, wenn unbedingt nötig, da sonst häufig mehr Schaden als Nutzen die Folge sein kann.
Frühcheneltern sollten das Schicksal ihres Babys nicht einfach blind einem Arzt anvertrauen, sondern sich gezielt über die Bandbreite der gängigen Behandlungsmethoden informieren. Denn letztendlich treffen sie die Entscheidung, wie ihr Baby behandelt werden soll.
Hinzu kommt, dass Eltern - auch wenn ihr Kleines noch im Brutkasten liegt und an viele Geräte angeschlossen ist - sehr viel mehr für ihr Kind tun können, als hoffen und beten. Dieses Buch informiert sachlich, kritisch und kompetent über alle Bereiche, die Frühcheneltern bewegen. Sehr zu empfehlen!
Im Übrigen: Einfach und schnell zu lesen. Gut gegliedert, flüssig geschrieben, kein Fach-Chinesisch.

Von Wolfgang V. Lüttichau
Auf die Möglichkeit von frühen Traumatisierungen vor, während und nach der Geburt wurde schon von Fachleuten verschiedener Disziplinen hingewiesen, z.B. von O. RANK, L. JANUS, F. LEBOYER, A. GRUEN, P. ORBAN, P. SCHELLENBAUM, R. HOCHAUF und A. TOMATIS.
Die Wiener Kinderärztin Marcovich belegt durch ihr eigenes (lange angefeindetes, inzwischen jedoch zunehmend anerkanntes) Pflegekonzept, daß ein routinemäßiger Einsatz von 'unterstützenden' Medikamenten und riskanter Intensivmedizin bei Frühgeborenen oft überflüssig ist und massive physische und psychische Schäden hervorrufen kann. Dazu kommt, daß durch die Maßnahmen der Apparate-Medizin (soziale Isolation!) der Aufbau jenes für die gesunde psychische Entwicklung notwendigen Urvertrauens (E.H. ERIKSON) fast unmöglich wird.
Fast sechs Prozent aller Neugeborenen in Deutschland kommen zu früh zur Welt. Und wenn sich Menschen mit Angst-, Bindungs- und Antriebsstörungen oder psychosomatischen Problemen auf Nachfrage gar nicht so selten als Frühgeborene herausstellen, gibt (mir) das doch zu denken..
Das Buch enthält grundlegende Informationen zur Situation von Frühgeborenen, zu Folgeschäden der Intensivmedizin sowie die umfassende Darstellung der Methode Marcovich.
Für diesen Problemkreis durch nichts zu ersetzen, - für MitarbeiterInnen sozialer Berufe wie für Betroffene und nicht zuletzt: für werdende Eltern!

Kontakt

Theresia Maria de Jong

Siedlung 24

26340 Zetel

Telefon: 04453-1596

 

Anmeldungen unter:

theresia.m.dejong@ewetel.net

 

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