Von der Seele geschrieben - Kriegskinder und Kriegsenkel schreiben gemeinsam

 

Die Schatten des Krieges erhellen

 

Fr. 9.9.17 10-15 Uhr 

 

Auch wenn der zweite Weltkrieg nun seit 70 Jahren beendet ist, so leben die Folgen in vielen Köpfen unbewusst weiter. Die Veranstaltungsreihe „Wunden der Nachkriegsgenerationen – Die langen Schatten des Krieges“ der Arbeitsgruppe Frauenleben-Wendezeiten hatte dies im April und Mai mit Vorträgen, Diskussionsrunden und einem Film thematisiert und ist auf große Resonanz gestoßen. Es gab den vielfachen Wunsch aus dem Publikum dies in einer nachhaltigen Weise fortzuführen.

Am 4.7. lädt die Autorin, Verlegerin und Mitorganisatorin der Reihe, Theresia de Jong, zu einer ersten Schreibwerkstatt zum Thema: „Kriegskinder und Kriegsenkel schreiben gemeinsam“ in ihren Seminarraum Einklang in Zetel ein - ganztägig. „Es hat sich gezeigt, dass das Bedürfnis, die Kriegserlebnisse auszusprechen, groß ist. Um sich reflektierend mit den Geschehnissen und ihren Folgen auch in den nachfolgenden Generationen auseinander zu setzen, ist das Schreiben eine sehr geeignete Form“, so de Jong. Im Schreibprozess finden kreisende Gedanken eine Struktur und gleichzeitig kann das Erinnern gefördert werden. Vor allem aber können sich neue Zusammenhänge zeigen. Besonders weil Kriegskinder und Kriegsenkel gemeinsam in einen intensiven Austausch gehen.

 

Das, was war, ist oftmals schwer zugänglich. Mit Hilfe kreativer und freier Schreibmethoden gelingt es, sich seinen eigenen Themen, seinem Leben, reflektierend zu nähern. Schreiben schafft inneren Raum und befreit. Neue Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen schreiben und der (psychischen) Immunstärkung. Ja sogar dies: Schreiben macht glücklich.

 

Seminarleitung: Theresia de Jong

 

Anmeldungen unter: theresia.m.dejong@ewetel.net